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25.11.2010, 17:54 von dakler
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Elektrowerkzeuge für die Holzbearbeitung

 

 

Motorgetriebene Sägen haben auch im Heimwerkerbereich die Handsägen vielfach in den Hintergrund gedrängt. Besonders zum Sägen großer Werkstücke sind sie unentbehrlich.

Feinschnittsäge
Sollen nur Fußleisten und Profile abgelängt oder Rahmenleisten auf Gehrung angepasst werden, genügt schon eine elektrische Feinschnittsäge. Mit Hilfe eines Sägetisches ermöglicht sie auch präzise Kapp- und Gehrungsschnitte. Außerdem kann sie – als Handmaschine verwendet – eingebaute Teile wandbündig schneiden.

Kreissäge
Die Kreissäge ist das richtige Werkzeug für lange, gerade Schnitte. Angeboten wird sie als Hand- sowie als Tischkreissäge. Da die letzteren sehr groß und sehr teuer sind, kommt für den Heimwerker vor allem die Handkreissäge in Betracht. Die Durchmesser reichen von 127-235. Wählen Sie Ihre Kreissäge nach Ihren Bedürfnissen. Starke Maschinen sind sehr schwer und unhandlich. Sie lohnen sich nur, wenn sie auch als Standgeräte genutzt werden, etwa zum Schneiden größerer Platten oder von Kaminholz. Passende Sägetische zum Einbau sind erhältlich. Normalerweise reicht eine Maschine mittlerer Leistung.

Gerade Schnitte gelingen auch mit einer Kreissäge nicht von allein. Parallelschnitte geringer Breite sind mittels des mitgelieferten Parallelanschlags ohne weiteres möglich. Gerade Schnitte durch Platten gelingen aber nur mit Hilfe einer Anschlagsleiste, die mit Zwingen auf der Platte befestigt wird.

Eine Kreissäge ist ein perfektes Werkzeug – wenn Sie die Bedienunganweisungen des Herstellers und ein paar Sicherheitsregeln beachten.

  • Ziehen Sie stets den Netzstecker, bevor Sie bei einer Kreissäge das Blatt auswechseln oder auch nur die Funktion des Handschutzes überprüfen.
  • Arbeiten Sie nie mit stumpfen oder beschädigten Sägeblättern. Wenn ein Blatt nachgeschliffen wird, dann bitte vom Fachmann.
  • Kaufen Sie nur Sägeblätter, die vom Hersteller ausdrücklich empfohlen werden. Vergewissen Sie sich beim Einbau, dass die Zähne in Laufrichtung stehen.
  • Achten Sie darauf, dass der Handschutz beim Sägen in ein Werkstück leicht zurückgleitet und dass er sofort nach Abheben der Säge in die Ausgangsstellung zurückkehrt.
  • Das Werkstück muss vor dem Schnitt verrutschungssicher auf der Werkbank befestigt werden.
  • Das Kabel muss stets hinter der Säge verlaufen.
  • Wenn das Sägeblatt klemmt, Maschine zurückziehen, bis sie ihre maximale Drehzahl wieder erreicht hat.
  • Maschine erst ablegen, wenn der Motor steht.

Multisäge
Diese auch als elektrischer Fuchsschwanz bezeichnete Säge ist äußerst vielseitig. Sie lässt sich sogar mit Drahtbürsten ausrüsten und zum Entrosten verwenden. Elektro-Fuchsschwänze arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie Stichsägen, sind aber mehr fürs Grobe ausgelegt.  In der stärkeren Profiausführung nennen sich diese Maschinen auch Säbelsägen, Tigersägen oder Reciprosägen. Sie sind Universalsägen für viele Renovierungsarbeiten, zum Beispiel zum Abtrennen von alten Rohren und Balken, und schneiden mit entsprechenden Sägeblättern sogar Porenbetonsteine. Die Kettensäge ist nach wie vor das beste Gerät, um Kaminholz zu schneiden. Mit ihr geht es am schnellsten, weil sich die umlaufende Kette freiarbeitet. Die Tandemsäge hat ein starres Schwert wie die Kettensäge, arbeitet beim Zuschnitt von Balken sauberer und genauer. Und mit HM-bestückten Blättern schneidet sie Porenbeton. Der Fuchsschwanz arbeitet wie eine Stichsäge, ist aber für große Durchmesser mit längeren und stabileren Blättern ausgerüstet. Die meisten Modelle haben Pendelhub. Mit der kleinen Fußplatte ist er flexibler und randnaher einzusetzen. Im Aufbau ähnlich, nur kleiner, ist die Multisäge. Eingesetzt werden Stichsägeblätter, Feilen, Raspeln und Bürsten.

Stichsäge
Stichsägen eignen sich besonders für Kurvenschnitte in den verschiedensten Materialien. Für alle möglichen Hölzer, Metalle und Kunststoffe, für dickes und dünnes Material, für weite und enge Kurvenschnitte sind spezielle Sägeblätter verügbar, und da sie nicht viel kosten, lohnt es sich, das geeignete Sägeblatt zu kaufen. Leisten Sie sich, wenn irgend möglich, eine leistungsstarke Pendelhubmaschine. Mit der Pendelhubeinstellung arbeitet man sich schneller durch das Werkstück. Das Sägeblatt bewegt sich nicht nur auf und ab, sondern schwingt auch nach vorn. Dadurch hat das Blatt einen effektiveren Eingriff ins Material, Späne werden besser abgeführt. Der Schnitt ist allerdings nicht ganz so sauber. Mit der Elektronik und den verschiedenen Sägeblättern kann man jeden Werkstoff bearbeiten. Einen Nachteil hat die Stichsäge. Das Sägeblatt ist schmal und weicht zur Seite aus. Vermeiden kann man das, besonders bei Kurvenschnitten, durch ruhigen, unverkrampften Vorschub. Sinnvoll ist es, wie übrigens bei jedem Werkzeug, mit Reststücken zu üben, bevor man teuresMaterial zuschneidet. Das Material muss beim Arbeiten schwingungsfrei auf einer festen Unterlage liegen. Wenn die Werkstücke so klein sind, dass sie nicht mehr eingespannt werden können, kann man die Stichsäge auch in einen Tisch einspannen. Mit entsprechend schmalen Sägeblättern sind dann Laubsägearbeiten möglich.

Kappsäge
Mit einer Kappsäge gelingen präzise Winkel bei Leisten, Brettern und Paneelen. Die Kappsäge ist der Spezialist für genaue Winkel bei Leisten und Brettern. Das Werkstück liegt fest auf der stabilen Gussgrundplatte, die Säge wird abgesenkt. Bei einer einfachen Kappsäge ist die Schnittbreite durch die Größe des Sägeblatts, ca. 250 mm, begrenzt. Zum Zuschnitt von Dachlatten, Leisten und Profilholzbrettern reicht sie aber aus. Technisch wesentlich aufwendiger sind die Modelle, bei denen der Sägekopf nicht nur abgesenkt, sondern auch vorgezogen wird. Damit lassen sich dann auch 300 mm breite Paneele zuschneiden.

Elektrohobel
In den letzten Jahren hat der Elektrohobel die verschiedenen Handhobel auch aus der Heimwerkerwerkstatt weitgehend verdrängt. Man erkennt dies auch am schwindenden Angebot an Handhobeln in den Baumärkten. Alles, was der Heimwerker gemeinhin mit einem Hobel anfängt, kann der Elektrohobel auch, und er kann es in fast allen Fällen besser.

Gute Elektrohobel sind nahezu universelle Werkzeuge. Dank stufenloser Spantiefe lassen sie sich sowohl als Schrupp- als auch als Schlicht- und Putzhobel einsetzen. Ein meist einsteckbarer und mit Klemmschrauben gesicherter Winkelanschlag – am besten verstellbar – sorgt beim Hobeln von Kanten für eine sichere, winkelgerechte Auflage, eine dreieckige Nut in der Sohle, führt das Werkzeug beim Bestoßen scharfer Kanten.

Elektrohobel gibt es in verschiedenen Preis- und Leistungsklassen. Bei den billigen Geräten ist Vorsicht geboten: Vielfach sind wichtige Zubehörteile nicht verfügbar. Andererseits steigt mit der Leistungsklasse zwangsläufig das Gewicht. Wenn Ihr Schwerpunkt also nicht gerade auf der Holzbearbeitung liegt, sind Sie mit einem Gerät mittlerer Leistung wahrscheinlich am besten bedient.

Gute Elektrohobel sind so konstruiert, dass sie auch als Simshobel einzusetzen sind. Die Falztiefe beträgt dabei bis ca 20 mm. Die Spantiefe lässt sich zwischen 0 und 1 mm in der unteren, 0 und 3 mm in der oberen Leistungsklasse stufenlos einstellen.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass für das Modell Ihrer Wahl eine Abricht- und Dickenhobelvorrichtung angeboten wird. Auf diese Weise wid Ihr Handhoel zur stationären Hobelmaschine, mit der sich bis zur Arbeitsbreite von82 mm Werkstücke plan- und auf ein gewünschte Dicke abhobeln.

Fräser
Die elektrische Oberfräse ist heute aus der häuslichen Werkstatt nicht mehr wegzudenken. Ob Profile schneiden, nuten oder falzen – nahezu alle einschlägigen Arbeiten erledigt die Oberfräse einfacher, schneller und besser als die entsprechenden Hobel. Fachgerechte Holzverbindungen, exakt bearbeitete Kanten und sauber eingelassene Beschläge sind mit der Oberfräse kein Problem. An kein Elektrowerkzeug werden so hohe Ansprüche an die Genauigkeit gestellt wie an die Oberfräse. Sie kommt zum Einsatz, wenn besonders präzise und saubere Ergebnisse gewünscht sind.

Mit hohen Drehzahlen bis zu 30 000 U/min ist sie allerdings kein ganz unproblematisches Werkzeug. Im Betrieb ist stets darauf zu achten, dass Fräser und Werkstück nicht überhitzen. Wichtig ist außerdem die Wahl der richtigen Fräser. Für den Betrieb in Oberfräsen sind ausschließlich hochwertige HSS-Fräser (Hochleistungs-Schnellstahl) oder HM-Fräser (Hartmetall) geeignet. Diese Fräser haben ihren Preis. Billige Fräser, wie sie in Baumärkten immer wieder angeboten werden, taugen nur für den Fräsvorsatz der Bohrmaschine mit niedrigen Drehzahlen.

Lassen Sie den Motor stets auf Höchstdrehzahl kommen, ehe Sie den Fräser am Werkstück ansetzen, und lassen Sie ihn vor dem Abschalten frei laufen. Führen Sie die Maschine mit festem Griff an einer soliden Führung entlang. Randprofile fräsen Sie mit leichtem Druck in mehreren Fräsgängen.

Zum Fräsen brauchen Sie nicht unbedingt eine Oberfräse. Für viele Arbeiten reicht ein verhältnismäßig günstiges Vorsatzgerät zur Bohrmaschine aus. Diese Geräte werden zusammen mit den entsprechenden Fräsern von Spezialherstellern in guter Qualität angeboten und zumeist über Baumärkte vertrieben. Die Fräsvorsätze eignen sich zum Nuten, Schlitzen und Profilfräsen. Bessere Ausführungen können als Handfräse, Oberfräse und, am Werktisch befestigt, sogar als Tischfräse betrieben werden.

Schleifmaschinen
Schleifmaschinen können in kurzer Zeit ziemlich viel Material abtragen. Der Endschliff sollte allerdings weiterhin von Hand erfolgen.

Bandschleifer
Der Bandschleifer arbeitet mit einem endlosen Schleifband, das über zwei Walzen läuft, von denen eine von einem starken Elektromotor angetrieben wird. Zum Einsetzen des Bandes lässt sich der Abstand der Laufrollen mit einer Hebelmechanik verringern. Der Bandschleifer wird eingesetzt, wenn in kurzer Zeit viel Material abgetragen werden muss, zB. beim Abschleifen kleinerer Dielen- oder Parkettflächen. Die meisten Bandschleifer lassen sich mit passenden Zwingen auch als stationäre Schleifmaschinen betreiben. Die Schleifbänder bestehen aus besonders hochwertigem und standfestem Material. Sie lassen sich nach dem Zusetzen meist mehrfach mit der Drahtbürste reinigen und weiterverwenden. Dem Charakter des Gerätes entsprechend, sind in erster Linie gröbere Körnungen verfügbar.

Schwingschleifer
Unter allen angetriebenen Schleifmaschinen ist diese die universellste. Wenn Sie also mit dem Gedanken spielen, Schleifgeräte anzuschaffen, sollter der Schwingschleifer auf Ihrer Liste an erster Stelle stehen. Sie brauchen diese Maschine für praktisch alle Schleifarbeiten an planen Flächen. Da der Schwingschleifer mit normalem Schleifpapier – bitte ausschließlich gute Qualitäten oder am besten Schmirgelleinen verwenden – arbeitet, steht die ganze Palette an Körnungen zur Verfügung.

Bei allen Schwingschleifern wird das Schleifmittel mit leichtem Längenübermaß zugeschnitten. Für neue Modelle gibt es Austauschplatten für Befestigung mit Klettverschluss.

Eine Staubabsaugung ist bei guten Geräten Standard und aus gesundheitlichen Gründen unerlässlich. Dabei ist eine Absaugung über den Staubsaugerschlauch zwar unhandlicher, aber effektiver. Die Absaugung erfolgt durch Löcher im Schleifpapier, die meist nach der Montage mit einer Kornplatte eingestanzt werden. Wenn Sie einen eModells in Erwägung ziehen. Diese Werkzeuge sind im Gegensatz zum elektrischen Schwingschleifer sehr leicht und handlich – nicht zu vergessen der Sicherheitsvorteil beim Nassschleifen.

Exzenterschleifer
Als weiteres universelles Schleifgerät hat sich in den letzten Jahren der Exzenterschleifer auf dem Markt durchgesetzt. Dieses Gerät vereinigt durch seine Arbeitsweise – Exzenterbewegung plus Rotation – die Vorteile von Schleifscheibe und Schwingschleifer in einem kompakten Gerät. Der Exzenterschleifer schleift alles: Holz, Metall, Spachtelkitt und Lack. Dank auswechselbarer Schliefteller mit unterschiedlicher Elastizität und zusätzlich einlegbarer weicher Adapter eignet er sich aufch für gekrümmte Flächen. Eine Schleifstaubabsaugung ist bei hochwertigen Gerätn selbstverständlich. Das hochwertige und leider nicht ganz billige Schleifmittel wird mit einem Klettverschluss sehr einfach befestigt. Mit der ebenfalls lieferbaren Lammfellhaube oder dem Polierschwamm wird der Exzenterschliefer zum wirksamen Polierwerkzeug.

Wie die meisten Schleifmaschinen gibt es auch den Exzenterschliefer in druckluftbetriebenen Ausführungen.

Deltaschleifer
Die letzte Entwicklung auf dem Gebiet der Schleifwerkzeuge. Mit ihrer verhältnismäßig kleinen dreieckigen Schleifläche kommt diese Maschine auch in Winkel und an Randbereiche, die bisher mühselig von Hand geschliffen werden mussten. Sie eignet sich daher besonders für den Möbelbau, für Restaurationen und kleinere Fahrzeugreparaturen. Ähnlich wie beim Exzenterschleifer wird das Schleifmittel mit Klettverschluss am Schleifteller befestigt.

Bohrer
Die elektrische Bohrmaschine ist das einzige Elektrowerkzeug, das unverzichtbar auch in eine bescheiden ausgestattete Werkzeugkiste gehört. Die Bohrmaschine ist das vielseitigste Elektrowerkzeug und gehört in jeden Haushalt. Kaufen Sie die beste, die Sie sich leisten können. Die Leistung sollte zwischen 600 und 1000 Watt liegen. Handlich sollte die Bohrmaschine auf jeden Fall sein, damit sie beim präzisen Bohren und Schrauben gut mit einer Hand geführt werden kann. Je stärker die Maschine ist, desto schwerer und unhandlicher wird sie. Mit der Elektronik kann man sich auf jedes Material und jeden Bohrdurchmesser einstellen. Hat die Maschine zusätzlich eine mechanische Zweigangschaltung, erreicht man höhere Drehmomente, z.B. zum Farbrühren und Arbeiten mit der Lochsäge, Schrauben und Gewindeschneiden sind mit dem Rechts-links-Lauf kein Problem. Sehr praktisch ist ein schlüsselloses Schnellspannfutter. Beim Bohren und Arbeiten mit Zusätzen ist der Zusatzhandgriff manchmal unentbehrlich

Akkuschrauber
Akkuschrauber sind kleine Bohrmaschinen, die als Energiequelle mit auswechselbaren Akkupacks bestückt sind. Als Ergänzung zu einer guten Bohrmaschine sehr praktisch, aber kein Ersatz. Die Qualitätsunterschiede liegen vor allem im Ladegerät: Dieses sollte sowohl für Schnell- als auch für Dauerladung geeignet sein.

Folgende Ausstattungsmerkmale sollte Ihre Bohrmaschine aufweisen:

  • Elektronische Drehzahlregulierung

Mit der elektronischen Drehzahlregulierung steht Ihnen für jede Arbeit die richtige Drehzahl zur Verfügung. Die Regulierung erfolgt zumeist stufenlos über den Abzug im Pistolengriff, seltener (bei älteren Maschinen) über einen Drehschalter.

  • Elektronische Drehmomentregulierung

Damit wird die Drehkraft der Bohrmaschine automatisch nach Voreinstellung geregelt. Die beachtlichen Drehkräfte moderner Bohrmaschinen sind nicht für alle Arbeiten erforderlich und für manche sogar schädlich. So sorgt die Drehkraftregulierung z. B. dafür, dass die Maschine beim Schrauben nicht den Schraubenschlitz ausbricht.

  • Schnellspann-Bohrfutter

Mit diesem Bohrfutter lassen sich Bohrer oder andere Einsätze ohne Werkzeug wechseln. Damit entfällt das umständliche Gefummel mit dem Bohrfutterschlüssel, der ohnehin nie zu finden ist, wenn man ihn braucht. Die Bohrspindel sollte sich auch zur direkten Aufnahme von Schraubendreher-Bits eignen und Bohrer bis mindestens 16 mm Durchmesser aufnehmen.

  • Schlagbohr- oder Bohrhammerfunktion

Heimwerker-Bohrmaschinen ohne Schlagbohreinrichtung werden heute von Markenherstellern kaum noch angeboten. Wer aber öfter in Beton bohren muss, stößt mit einem solchen Werkzeug schnell an seine Grenzen. Da hilft nur der pneumatische Bohrhammer. Bohrhammer und Schlagbohrmaschine sind grundsätzlich zwei unterschiedliche Maschinen, doch können einige Bohrhämmer mit Adaptern und zusätzlichem Bohrfutter auch für die üblichen Bohr- und Schraubarbeiten eingesetzt werden.

  • Rechts- und Linkslauf

Eine Umschaltungsmöglichkeit für die Laufrichtung gehört inzwischen eigentlich zum Standard. Sie brauchen dieses Ausstattungsmerkmal z B. zum Ausdrehen von Schrauben.

Bohrhammer
Bohrhämmer haben Elektronik und Rechts-links-Lauf. Sie können eingesetzt werden wie normale Schlagbohrmaschinen. Der große Vorteil ist das intensive Schlagwerk. Der Steinbohrer wird nicht in ein Futter gespannt, sondern direkt in die Aufnahme des Bohrhammers. Ein pneumatisch angetriebener Schlagkörper wirkt direkt auf den Bohrer oder den Meißel und treibt ihn in das Gestein. Anders als beim Schlagbohrer muss nur wenig Anpressdruck ausgeübt werden.

Akkuschrauber
Akkuschrauber sind kleine Bohrmaschinen, die als Energiequelle mit auswechselbaren Akkupacks bestückt sind. Zum schnellen und effizienten Ein- und Ausdrehen von Schrauben lohnt sich die Anschaffung eines Akkuschraubers.  Als Ergänzung zu einer guten Bohrmaschine sehr praktisch, aber kein Ersatz. Die Qualitätsunterschiede liegen vor allem im Ladegerät: Dieses sollte sowohl für Schnell- als auch für Dauerladung geeignet sein. Während die handlichen Akku-Stabschrauber, teilweise auch mit Knick-Funktion oder in Knollenform, für kleinere Schraubarbeiten, zum Beispiel beim Möbelbau oder der Gerätemontage gedacht sind, sind Akku-Bohrschrauber deutlich leistungsfähiger und eignen sich für alle Schraubarbeiten im Haus und auf der Baustelle.

Heißklebepistole
Die Heißklebepistole ist für viele Reparaturarbeiten einsetzbar. Der heiße Kleber fixiert die zu verklebenden Materialien innerhalb von wenigen Sekunden und ist schon nach ein paar Minuten belastbar. Beim Heißkleben gibt es zwei Techniken. Geräte, die Klebesticks verarbeiten, sind einfach in der Bedienung und preiswert. Allerdings ist die Klebeverbindung feuchtigkeitsempfindlich. Die relativ neuen Klebepistolen mit flüssigem Polyurethan-Klebstoff in Kartuschen sind teurer und der angebrochene Kleber ist nur beschränkt haltbar. Allerdings lassen sich hiermit hochfeste Verbindungen erzielen, die auch bei hoher Feuchtigkeit standhalten.

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30.06.2010, 10:07 von bauadmin | 6781 Aufrufe

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