Sonntag, 05. Februar 2012, 18:14
Willkommen, Gast!   de
 

Social Bookmarks

wong twitter_de facebook Google

Link der Woche

Wormser Straße 119, 67227 Frankenthal (Pfalz), Rheinland-Pfalz, Deutschland
25.04.2009, 12:06 von bauadmin
Kommentare: 0
Aufrufe: 240
1 2 3 4 5

Newsletter

eMail

Terrassen bauen

Frühstücken in der ersten, warmen Frühlingssonne, ein Mittagsschlaf in der sommerlichen Hitze, in einer lauen Herbstnacht noch einmal grillen… Terrassen und Sitzplätze sind Küche, Wohnzimmer und Esszimmer in einem. Gute Planung hilft, dass Sie sich auch unter freiem Himmel wohl fühlen.

Untrennbar mit dem Haus verbunden sind grundsätzliche Überlegungen nicht nur zur Lage einer Terrasse, sondern auch zu Fragen wie Zugang von drinnen, Ausrichtung zur Sonne, Größe und Form, Bodenbelag, Einbindung in den Garten oder Abschirmung und Sonnenschutz.

Durchdachte Lösungen machen aus dem betonierten Viereck einen gemütlichen, schönen Platz. Eine ebenerdige Terrasse ist mit dem Garten einfacher zu verbinden als eine erhöhte Fläche, die mit einer Böschung umgeben ist. Aber auch hier gibt es reizvolle Ideen und interessante Kombinationen mit anderen Gartenelementen wie zum Beispiel Bachlauf, Treppe oder Steingarten.

auxmoney.com - Kredit von Privat an Privat

Sonne

Die beste Ausrichtung einer Terrasse ist eine Südost- oder Südwestlage. Direkt nach Süden weisende Flächen, die noch dazu die Hauswand als Hitzeschild im Rücken haben, heizen sich im Sommer stark auf und können in den Mittagsstunden nur mit gutem Sonnendach oder großen Schirmen benutzt werden. Eine teilweise nach Osten blickende Terrasse holt die Morgensonne zum Frühstück, gegen Westen kann man lange Sommerabende in der Sonne sitzen.

Schatten
Nicht nur die Himmelsrichtung, sondern auch Bäume, hohe Sträucher oder Gebäude bestimmen, ob sie eher mit Schatten oder den ganzen Tag mit Sonne rechnen können. Kalkulieren Sie bei der Planung Ihres Gartens auch die nach zehn oder fünfzehn Jahren erreichte Größe der neu gepflanzten Gehölze ein. So manche Terrasse ist schon wie ein Dornröschenschloss hinter Sträuchern verschwunden.

Wer nicht nur frühmorgens und abends auf der Terrasse sitzen will, sollte sich um guten Sonnenschutz kümmern. Ausrollbare Markisen, windstabile Sonnenschirme und elegante Sonnensegel sind flexible Elemente. Eine berankte Pergola spendet unverrückbar und verlässlich vom Frühjahr bis zum Herbst den ersehnten kühlen Schatten. Ein dicht belaubter, hoher Baum hält die sengende Mittagssonne von Haus und Terrasse fern, lässt aber die willkommene Morgen- und Abendsonne.

Bodenbelag
Ein dunkles Naturstein- oder Klinkerpflaster kann sich in der prallen Sonne unangenehm aufheizen und sollte bei Südlagen beschattet werden können. Holz gleicht Temperaturen aus und wirkt in der kühlen Jahreszeit wärmer und wohnlicher als ein Natursteinpflasterbelag. Witterungsbeständige Klinker und Terrakottafliesen schaffen eine behagliche, häusliche Atmosphäre.

Vergessen Sie bei der Wahl des Pflastermaterials für die Terrasse auch nicht, dass Sie möglicherweise eine Treppe oder einen Weg anschließen müssen, um in den Garten zu gelangen. Die Steine oder Fliesen sollten dazu passen oder gleich bei der Gestaltung der Stufen verwendbar sein.

Sitzgelegenheiten
Es müssen nicht immer nur Sessel und Liegen sein, die zum Ausspannen einladen. Hängematten lassen sich zwischen Hauswand und Pergolasteher leicht befestigen. Sitzmauern grenzen die Terrasse wirkungsvoll ein, betonen gerade Linien oder bringen einen neuen Schwung in die manchmal monotonen Pflasterflächen. Als Bank benutzt machen sie sperrige Sitzmöbel überflüssig, die eine kleine Fläche nur verstellen würden.

Terrassen scheinen oft mehr zum Haus als zum ‚Garten zu gehören, obwohl sie sich doch eindeutig im Freien befinden. Die Kunst besteht darin, sie in den Garten einzubinden und trotzdem als intimen und geschützten Bereich abzugrenzen. Eine eher lockere als strenge Gestaltung hilft dabei: unregelmäßige Pflasterränder, die eine Terrasse mit den Pflanzen rundum „verzahnen“, oder im Pflaster ausgesparte „Inseln“. Hier können auffallend blühende Solitärpflanzen wachsen, Küchenkräuter gedeihen oder Schlingpflanzen wurzeln. Die gleichen Pflanzen außerhalb und auf den „Inseln“ lösen die strenge Grenze einer Terrasse optisch auf.

Auswahl
Ist die Planung so weit abgeschlossen, dass Sie sich auf die Größe und Lage eines Platzes oder Weges im Garten festgelegt haben, so steht die nächste wichtige Entscheidung an: Mit welchem Material soll gepflastert werden? Eine nicht einfach zu beantwortende Frage.

Viele Möglichkeiten
Passen nun eher größere Platten oder doch ein Kleinpflaster besser zum Stil des restlichen Gartens? Soll es ein Natursteinweg aus Granit oder eher einer aus Tonpflasterklinker werden?

Es ist immer beliebter geworden, im Garten die unterschiedlichsten Steinmaterialien in verschiedensten Formen und Ausführungen zu verwenden. Hauptsächlich braucht man sie für Terrassen, Gartenwege und Einfahrten. Für welchen Belag Sie sich dann auch immer entscheiden, auf das Pflaster werden Sie viele Jahre oder Jahrzehnte blicken. So sind die Fragen nach Form, Größe und Farbe auch zugleich Fragen, die den Garten nachhaltig gestalten und prägen. Je mehr Sie über die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien wissen, desto bewusster und gezielter können Sie Ihre Wahl treffen. Ein Weg oder Sitzplatz sollte sich gut in den Garten einfügen.

Granit – zeitlos und schön
Egal, ob in Segmentbögen, im Reihenverband oder ganz unregelmäßig verlegt, mit Granit gepflasterte Plätze und Wege strahlen Ruhe und Gelassenheit aus. Ohne sich durch extravagante Farbe in den Vordergrund drängen zu wollen, zeichnen die Steine durch ihre charakteristische körnige Oberfläche ein schön strukturiertes Muster.

Je älter das Pflaster wird, um so besser passen sich die angewitterten Steine dem Ort an. Das Ansiedeln von Moospolstern zwischen den Fugen ist ausdrücklich erwünscht und verleiht einem Weg oder gepflasterten Hoffläche ein romantisches Flair.

Granit gibt es auf der ganzen Welt. Dementsprechend groß ist seine Vielfalt. In gelblichen Schattierungen kommt er zum Beispiel in Portugal vor, rot, grün oder bunt in Schweden, doch die häufigste Farbe ist grau in allen Variationen. In Deutschland und Österreich gibt es bedeutende Vorkommen im Bayerischen Wald, Harz, Oberpfalz, Spessart, Schwarzwald, Waldviertel und Mühlviertel, auch Tschechien ist reich an Graniten. Für seine große Härte ist der hohe Quarzanteil verantwortlich, der zwischen 20 und 60 % liegt. Der harte Granit lässt sich beim Pflastern nur schwer mit dem Hammer bearbeiten. Durch seine richtungslose Struktur kann man ihn aber in jede Form bringen.

Basalt und Diabas – setzen Kontraste
Wunderschön dunkelgrau bis schwarz gefärbte, sehr harte, spröde und widerstandsfähige Steine, die sich nur sehr schwer bearbeiten lassen. Typisch ist ihre glatte, bei Feuchtigkeit glänzende Oberfläche. In Kombination mit hellem Granit entstehen schöne Muster. Ihrer glatten Oberfläche wegen sind größere Flächen, wo es auf gute Griffigkeit des Belages ankommt, nicht zu empfehlen.

Marmor (Carrara-Marmor) – heller als Schnee
Dank seiner schönen, weißen Farbe sieht man diesen Stein immer wieder in Gärten, obwohl er nicht ganz witterungsbeständig ist. Er sollte, wenn überhaupt, nur sparsam als Ornamentstein in Mischpflastern verlegt werden. Wegen seiner glatten Oberfläche eignet er sich nicht für Wegebeläge.

Sandstein – warm in der Sonne
Über lange Zeiträume hinweg verfestigen sich Sandablagerungen und werden zu Stein. Sandsteine sind wegen ihres unaufdringlichen Charakters sehr beliebt. Durch ihre raue und gleichmäßige Oberflächenstruktur können sie barfuss gut begangen werden und sind ideal im Umfeld eines Pools oder Schwimmteiches. Typisch für Sandsteine ist ihr heller Farbton. Sie sind, verglichen mit Granit, in ihrer Struktur feiner und daher gut für Bodenbeläge zu verwenden. Es gibt Schichtungen, die Spaltungen in eine Richtung begünstigen. So werden Sandsteine hauptsächlich als zugeschnittene Platten in verschiedensten Formaten angeboten.

Gartengestalter und Steinhändler bieten in letzter Zeit auch Sandsteine aus Indien an. Neben Gelb, Ocker und Rot sind auch Weiß, Grün oder Grau im Farbspektrum enthalten. Die angenehmen, „erdigen“ Farbtöne und ihre warme Ausstrahlung machen sie für den Garten ungemein wertvoll. Sandsteinpflaster bekommt mit den Jahren nicht nur eine Alterspatina wie jedes andere Natursteinpflaster. Eckige Kanten runden sich ab und die an sich schon weiche Ausstrahlung wird dadurch noch verstärkt.

Sandsteine weisen übrigens unterschiedliche Haltbarkeit auf. Haben sie einen hohen Tonanteil, können sie nach etwa 10 Jahren zerfallen. Dagegen trotzen an Kieselsäure reiche Sandsteine allen Witterungseinflüssen und halten unbegrenzte Zeit.

Neben den oben genannten Natursteinen gibt es noch viele andere Gesteinsarten wie Grauwacke, Diorit, Kalkstein, Basaltlava und viele andere, die für die Gewinnung von Pflastersteinen interessant sind. Einen Überblick über das Sortiment können Sie bei Steinhändlern, Baumärkten, Gartencentern oder über das Internet bekommen. Manche Gesteinsarten eignen sich nicht für die Herstellung von Pflastersteinen. Sie lassen sich nicht so exakt brechen, wie es für die Produktion von genormtem Klein- oder Großpflaster erforderlich wäre. Als Natursteinplatten sind sie aber bestens zu verwenden. Hierzu zählt der Kalkstein und in Österreich vor allem der Gneis.

So schön sich das schlichte Grau eines Granites oder dunklen Basaltpflasters auch mit dem Grün der Pflanzen verbinden lässt, manchmal wirken solche Pflasterungen vor allem für Sitzplätze und Terrassen zu kalt oder einfach unpassend. Vor allem in Kombination mit dem Haus wünschen sich viele meist eine etwas kräftigere und lebendigere Farbe als die jener Gesteine, die in unseren Breiten vorkommen. Unter den natürlichen Materialien steht dabei der Klinker als Alternative an erster Stelle.

Eine farbenfrohe Alternative
Mit Klinker gepflasterte Wege und Plätze findet man in Norddeutschland, Belgien, Holland und England recht häufig. Kein Wunder, wenn es in diesen Ländern eine breite Tradition, vielfältige Formen und einen Jahrhunderte zurückreichenden, fantasievollen Umgang mit dem Material gibt.

Schon auf Grund seiner warmen Farben eignet sich Klinker hervorragend für den Garten. Im Rhythmus der kleinen Flächen und Fugen liegt ein besonderer Reiz. Sie strahlen eine wohnliche Atmosphäre aus. Mit Klinker gepflasterte Flächen lassen sich zudem durch unterschiedliche Verwendungen beim Legen selbst sehr gut gliedern, ohne dass auf ein anderes Material zurückgegriffen werden muss.

Sein ziegelähnliches Format und seine Verwendung innen wie außen machen ihn besonders interessant. Sowohl Wintergarten und Vorhaus als auch Terrasse können mit ein- und demselben Material verlegt werden. Klinker schafft für das Auge eine Art Brücke und Einheit.

Sein Name leitet sich vom niederländischen klinken (klingen) ab. Der Klinker wurde also nach dem hellen Klang, der beim Anschlagen entsteht, benannt. Klinker ist nichts anderes als stark verdichteter, hart gebrannter Ton.

Farbe und Form
Der verwendete Ton entscheidet über die Farbe des Klinkers. Sie reicht von allen möglichen Rottönen bis Gelb und Schwarz. Farbschattierungen ergeben sich, weil auch in der Natur beim Ton leichte Unterschiede je nach Fundort bestehen. Sie wirken nicht störend, sondern machen das Pflaster lebendig. Dennoch sollte alles benötigte Material vor allem bei ausgefallenen Produkten auf einmal bestellt werden, um Pflasterklinker möglichst aus einer Charge zu bekommen.

Um in möglichst vielen verschiedenen Varianten verlegt werden zu können, haben sich bestimmte Formen durchgesetzt. So sind im Normalformat die Kanten so bemessen, dass inklusive Fuge zwei Breiten eine Länge ergeben. Nicht nur Blockverbände können damit verlegt werden, sondern auch viele andere Muster.

Aus Neu mach Alt: Antikpflaster aus der Trommel
Angewitterter Klinker, an dem der Zahn der Zeit genagt hat und dessen Ecken bereits rund geworden sind, passt gut in den Garten. Der Mode entsprechend gibt es auch fabriksneuen Antikklinker mit abgeschlagenen Kanten. Die Tonpflasterklinker kommen in eine große Trommel, und in wenigen Minuten und Umdrehungen sind die Ecken und Oberflächen abgeschlagen. Die Natur bräuchte für diesen Vorgang Jahrzehnte.

Trittsicherheit und Pflege
Wichtige Entscheidungskriterien sind die technischen und praktischen Anforderungen an den Belag. Dabei sollte an die künftige Nutzung des Weges oder Sitzplatzes gedacht werden. Ein oft begangener Weg, etwa vom Gartentor bis zum Hauseingang, muss dauerhaft, trittsicher und leicht zu säubern sein.

Trotz Imprägnierung hält ein Rundholzpflaster im Garten durchschnittlich nicht länger als zehn bis fünfzehn Jahre. Wo längerfristige Lösungen geplant sind, sollte Holz daher nicht verwendet werden. Ebenso problematisch sind manche Sandsteine und Marmor, deren Witterungsbeständigkeit nicht immer gesichert ist. Die Oberfläche des Materials hat großen Einfluss auf seine Griffigkeit. Ein rustikales Natursteinpflaster mit großen spaltrauen Granitplatten und –steinen ist zwar schön anzusehen, aber als Belag für eine stark frequentierte Strecke ebenso wenig zu empfehlen wie ein Weg aus Flusskieseln.

Andere Materialien eignen sich wieder aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften nicht für heikle Bereiche. Auf einem Holzpflaster in dauerschattiger Lage bildet sich relativ rasch nach seiner Verlegung ein unangenehmer, rutschiger Belag. Ähnliches gilt für Klinker, der durch seine glatte Oberfläche vor allem für steile Wege, Auf- und Abfahrtsrampen ungeeignet ist. Polierte Steinplatten oder glatte Fliesenbeläge weisen nicht die erforderliche Trittsicherheit auf, die ein Weg immer haben sollte. Vor allem auf ältere Menschen, die den Garten mitbenutzen, muss Rücksicht genommen werden.

 

Platten legen
Die Arbeitsschritte sind – unabhängig von dem Plattentyp, der im Garten oder in der Garageneinfahrt verlegt wird – im allgemeinen die gleichen. Bevor Sie mit der Plattenverlegung beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass die Oberfläche der Packlage eben ist und ein passendes Gefälle aufweist. Ein wichtiger Arbeitsschritt ist das Verdichten der Packlage mit einer Rüttelplatte, die man mieten kann. Das macht man, um eine gleichmäßige Oberfläche der Steine zu erhalten und zu verhindern, dass sie sich später setzt. 

  • Vermessen und markieren. Spannen Sie eine Schnur entlang der Außenkanten in der endgültigen Höhe des Belages. Entfernen Sie 20 bis 25 cm des Mutterbodens.
  • Die Oberfläche des Untergrundes muss nun eben sein und dem gedachten Verlauf der Plattenoberfläche folgen. Legen Sie eine Geotextilmatte aus. Das verhindert, dass Unkraut und Wurzeln nach oben wachsen. Die Matte lässt aber Regenwasser durch.
  • Jetzt wird die Packlage ausgebracht. Man nimmt 10 bis 15 cm für Gartenwege und 15 bis 25 cm für Garageneinfahrten. Verdichten Sie die Packlage mit einer Rüttelplatte. Es ist sehr wichtig, dass die Packlage gleichmäßig ausgebracht wird, um ein späteres Setzen zu vermeiden. Ebnen Sie die Packlage so ein, dass sie dem gedachten Profil der Plattenoberfläche folgt.
  • Jetzt wird das Sandbett aufgeschaufelt. Diese Schicht sollte nicht dicker als 3 bis 5 cm sein, damit sie nicht nachgibt. Auch diese Lage wird wie vorher verdichtet. Legen Sie Rohre oder Holzleisten aus, und benutzen Sie ein Richtbrett, um das Sandbett auf das Niveau der Plattenunterseiten zu bringen.
  • Nehmen Sie die Rohre oder Leisten wieder auf, und füllen Sie die Rillen mit Sand. Dann legen Sie die Platten oder Steine aus. Achten Sie dabei darauf, dass Sie eine etwa 3 mm breite Fuge erhalten. Verfüllen Sie die Fugen mit Sand, den Sie mehrmals mit Wasser einspülen und einfegen.

 

Verlegen ins Mörtelbett
Die Arbeitsabläufe sind dieselben wie beim Verlegen in ein Sandbett, nur dient hier Mörtel als Ausgleichsschichte. Daher müssen die Steine gleich auf das endgültige Niveau gesetzt werden. Eine vorhandene Betonplatte sollte, bevor der Mörtel mit der Kelle darüber verteilt wird, mit einer Malerbürste gut angefeuchtet oder mit Haftgrund gestrichen werden, damit eine feste Verbindung zwischen Pflaster und Platte entsteht.

Korrekturen bei Fugen oder Höhen müssen sofort geschehen, da es sonst nach ein bis zwei Stunden, wenn der Zement abgebunden hat, zu spät ist. Je wärmer das Wetter ist, desto schneller bindet der Mörtel ab und wird fest. Für Pflasterklinker empfiehlt sich ein kalkarmer Trass-Zement oder ein fertiger Klinkermörtel. Das kostet zwar etwas mehr, doch können damit Kalkausblühungen nach dem Verlegen großteils vermieden werden.

Verfugen
Es ist ein großer Unterschied, ob man ein Sandbett einfach abzieht und dann sofort pflastert oder ständig Mörtel für die Ausgleichsschichte mischen muss, bis man endlich die Steine setzen kann. Beim Verfugen von rauen Natursteinoberflächen oder unebenen Kieselpflastern ist der Unterschied im Zeitaufwand noch gewaltiger. Es gibt zwar auch zum Verlegen Maschinen, die jedoch für Natursteinpflaster unbrauchbar sind. Die Bänder aus Schaumstoff, die über große Rollen laufen und das mühsame Säubern des Pflasters mit einem Schwamm ersparen sollen, zerreißen durch das raue Pflaster innerhalb kurzer Zeit. Bei Polygonalplatten-Verbänden geraten die Räder leicht in die breiten Fugen. Bei relativ ebenen Oberflächen ist das Gerät allerdings eine große Hilfe. Die Trennfugen sollten über der Sollbruchstelle sein und mit einem flexiblen und doch wasserabweisenden Material verfugt werden. Silikon in einem ähnlichen Farbton ist hier geignet.

30.06.2010, 09:57 von bauadmin | 4081 Aufrufe

Jetzt GRATIS-Kataloge anfordern

TOP-Angebote